Gehälter im Office – Gehaltsstudie der Unternehmensgruppe Robert Half

Schön, wenn Daten frei im Internet zu finden sind – und dann gut aufbereitet wurden. Die Unternehmensgruppe Robert Half ist ein international führendes spezialisiertes Personaldienstleistungsunternehmen mit mehr als 400 Standorten weltweit und über 65 Jahren Erfahrung in der Personalvermittlung und hat eine Gehaltsstudie für Assistenz und kaufmännische Berufe veröffentlicht. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Hier geht es zur Gehaltsstudie: https://www.roberthalf.de/gehalt

Die Studie zeigt, dass zur Zeit gute Zeiten für Office-Kräfte sind!  Kundenbeziehungen seien heute sehr direkt und müssten gepflegt werden – und diese Aufgaben liegen u. a. im Office. Office-Kräfte bräuchten daher Flexibilität und Kommunikationsbereitschaft. Festgestellt wurde, dass vor allem IT- und Maschinenbauunternehmen auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden seien. Doch auch Start-Ups oder Branchen wie Immobilien, Metall und Dienstleistungen hätten einen hohen Bedarf.

Die Ergebnisse besagen aber auch, dass 89 Prozent der HR-Manager es als Herausforderungen sehen, qualifizierte Mitarbeitende zu finden. 69 Prozent vermissten Spezial- und Nischenwissen. Diese Fähigkeiten für Office-Kräfte wurden identifiziert:

  • SAP-Kenntnisse
  • Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch
  • Sicherheit im Umgang mit MS Office
  • Erfahrung in der Kundenbetreuung
  • Eigenverantwortliches Handeln und Organisationstalent

Als „Top 5 Office-Jobs“ zählt die Studie auf:

  • Personalsachbearbeiter
  • Sachbearbeiter Einkauf
  • Empfangsmitarbeiter
  • Vertriebsassistenten
  • Teamassistenten

Wo „frau“ arbeitet, hat einen großen Einfluss auf das Gehalt. Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Wiesbaden oder Düsseldorf liegen vorn. Berlin ist das Schlusslicht. Ein weiterer Faktor ist natürlich die Berufserfahrung: je mehr, desto höher ist das Gehalt.

Fast die Hälfte der befragten HR-Manager schätzen, dass die Gehälter von Mitarbeitern im Assistenz- und kaufmännischen Bereich um durchschnittlich gut 5 Prozent steigen werden. Hingegen wird sich die Höhe der Boni in den meisten Unternehmen auf stabilem Niveau einpendeln –  etwas mehr als die Hälfte der Befragten sehen hier keinen Anstieg, knapp ein Viertel erwartet steigende Boni.
Auf der Internetseite findet sich auch ein Gehaltsrechner, mit dem „frau“ sehen kann, wo sie gehaltlich liegen könnte. Das ist dann vielleicht auch eine gute Grundlage für eine berufliche Standortbestimmung?
Ich wünsche viel Erfolg bei den Gehaltsverhandlungen und Mitarbeitergesprächen!
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