Sichtbarkeit – was können wir von Kosmetikerin oder Friseursalon lernen?

Wann waren Sie das letzte Mal beim Friseur oder in einem Kosmetiksalon? Haben Sie dort die gerahmten Zertifikate und Bestätigungen von Fortbildungen oder Abschlüssen gesehen? Welchen Eindruck hat das Ihnen vermittelt? Oder haben Sie bisher nicht so „hingeschaut“?

Das Arbeitsfeld der Assistentinnen verändert sich rasant – ohne dass verlässlich abzusehen ist, wie der Beruf in drei oder fünf Jahren aussehen wird. In diesem Veränderungsprozess gilt es, sich gut aufzustellen. Und dazu gehört Sichtbarkeit – aber nicht unter Kolleginnen, sondern in die Organisation hinein. Da Assistentinnen über die Zuarbeit und Chefentlastung seltener über die Ergebnisse ihrer Arbeit sichtbar werden, sind andere Wege für mehr Sichtbarkeit wichtig.

Schauen Sie sich einmal in den Büros von Chefs um. Bei meinen Chef-Assistenz-Coachings oder Coachings von Führungskräften sehe ich auch dort Zertifikate gerahmt an der Wand. Ich finde auch „Ergebnisse“ von großen Teamevents wie Fotos oder auch gestaltete Plakate oder ähnliches.

In Büros von Assistentinnen habe ich bisher nichts davon gesehen. Daher lade ich Sie ein, die Zertifikate von Fort- oder Weiterbildungen zu rahmen und aufzuhängen. Wenn Sie z. B. Mitglied in einem Berufsverband sind, ist das Abschlussfoto der Jahrestagung ebenfalls eine gute Sichtbarkeit. Oder Sie sind intern in einem Netzwerk unterwegs und es gibt Fotos oder „Ergebnisse“, die Sie aufhängen und damit zeigen können.

Wenn Ihnen das zu „laut“ erscheint – dann schauen Sie sich doch erst einmal um. Vielleicht beim nächsten Termin beim Friseur oder anderen Dienstleistern und natürlich im Büro von Chef oder Kollegen. Alles, was dort sichtbar ist, ist eine gute Maßgabe für die eigene Sichtbarkeit. Viel Erfolg beim Sichtbarer werden!

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