Navigatorin im Kollaborations-Dschungel

Sind Sie auch gerade überfordert von den vielfältigen Möglichkeiten, elektronisch unterwegs zu sein? Outlook oder Lotus Notes sind ja schon ein Klassiker. Dokumente elektronisch teilen zu können, gibt es auch schon eine Weile. Dass OneNote® so etwas wie ein „Hidden Champion“ und ein sehr vielfältiges Werkzeug ist, ist bei vielen Assistentinnen auch schon angekommen. Sharepoints sind in dieser Runde etwas neuer, werden aber oft als reine Ablageorte „missbraucht“. Neu in der Runde ist Skype, das bei einigen meiner Kunden das klassische Telefon ersetzt und Teams (in Office 365 verfügbar).

Ich bin nun keine IT-Expertin und kann daher nicht die Tiefe aller Programm ausloten. Doch ich sehe, dass es Unterstützung für KollegInnen braucht und oft auch einen Schubs in Richtung elektronische Zusammenarbeit. Je mehr flexibel gearbeitet wird, und vor allem auch mobil gearbeitet wird, desto wichtiger ist die elektronische Kollaboration.

In vielen Prozessen sind Sie die Initiatorin, machen den ersten Schritt oder legen den Rahmen fest. Damit liegt es in Ihrer „Macht“, welches der vorhandenen Tools genutzt wird. Nutzen Sie diesen Gestaltungsspielraum!

Dafür braucht es einen Leitfaden bzw. ein eigenes Verständnis, welcher Weg bzw. welches Tool wann sinnvoll ist. Ich stelle Ihnen hier meine Sichtweise vor:

Dokumente frei geben statt Dateien oder Links verschicken 

Die Office-Programme (Word®, Excel®, Powerpoint®) sehen vor, dass Dateien “freigegeben“ oder „geteilt“ werden können. Den Button dazu finden Sie meist ganz rechts oben. Die Datei muss in einer Cloud (z. B. OneDrive®) oder auf einem Laufwerkspfad liegen, der auch für andere erreichbar ist. Sie werden aufgefordert, eine Mail-Adresse einzugeben und können dann eine Nachricht eingeben. Der Empfänger erhält eine Mail in sein Outlook®-Postfach mit einem Link zur Datei. Dieser öffnet sich meist in der Web-Ansicht des Programms. Mit einem Klick sind die Anwender aber auch in der gewohnten Ansicht des Office-Programms.

Wenn wenig elektronisch gearbeitet wird, ist das ein guter erster Schritt. Es kann nämlich gleichzeitig im Dokument (wenn auch nicht an der gleichen Stelle) gearbeitet werden. Es ist sichtbar, wer welche Änderungen vorgenommen hat. Statt alle per Mail um die Zuarbeit zum Monatsbericht zu bitten, können Sie nun die vorbereitete, aber „inhaltsleere“ Datei an alle freigeben und müssen nichts mehr aus anderen Quellen übertragen.

Dieser Blogbeitrag entsteht übrigens über „freigeben“. Ich schreibe, meine Social-Media-Fachfrau redigiert und lädt den Artikel in den Hiddenteam-Blog hoch und verlinkt ihn in die Social-Media-Kanäle.

OneNote® 

Das ist ein Alleskönner von Microsoft®, auch wenn angekündigt wurde, vorerst keine Pflege mehr vorzunehmen. Hier ist bestimmt noch nicht aller Tage Abend. Mit diesem elektronischen Notizbuch können Sie sich ein eigenes Wissensmanagement aufbauen, mit dem Chef zusammen Ihre Rücksprachen vor- und nachbereiten, Unterlagen für Reisen oder Meetings zur Verfügung stellen. Tagesordnung, Protokolle und To-Do-Listen von Meetings führen und vieles mehr. Auf YouTube gibt es gute Tutorials – auch von Microsoft® selbst. Damit ein Notizbuch für andere verfügbar ist, muss es in einer Cloud liegen (z. B. OneDrive®) oder auf einem Laufwerk, das für alle Nutzer zugänglich ist. Wenn Sie das Notizbuch freigeben, entscheiden Sie, ob die Nutzer das Notizbuch nur „angezeigt“ bekommen oder auch „bearbeiten“ dürfen. Die Nutzer erhalten eine Mail mit dem Link zum Notizbuch und landen wahrscheinlich wieder in der Web-Ansicht.

Wenn Sie in kleinen Gruppen (bis ca. 8 Personen oder wenn, alle diszipliniert sind, auch mehr) Themen oder kleinere Projekte bearbeiten, geht das mit OneNote® gut. Wenn Sie ein Wissensmanagement für Ihr Umfeld aufgebaut haben, kann die Personengruppe auch viel größer sein – denn dann dürfen die Nutzer nicht bearbeiten.

Sharepoint® 

Diese Anwendung ist ziemlich komplex und braucht einiges an Know-how, um einen einzelnen Sharepoint® aufzubauen bzw. zu administrieren. Das ist auch mit einigen Tutorials oder Webinaren nicht zu leisten. Hier sind Seminare eine gute Möglichkeit, sich als Site-Collection-Owner fit zu machen. Je nach dem, ob das Ihre IT leistet, kann das Administrieren von Sharepoints ein gutes Standbein für Ihre Zukunft in der Assistenz sein.

Ein Sharepoint® ist ein Platz für Zusammenarbeit. Hier können Dokumente nach festzulegenden Rechten hochgeladen und bearbeitet werden. Es gibt ein gemeinsames Termin- und Aufgabenmanagement – meines Wissens sind die Termine und Aufgaben in das eigene Outlook® integrierbar. Es kann gechattet werden oder auch Links hinterlegt werden. Im Gegensatz zu OneNote® gibt es eine Benachrichtigungsmöglichkeit, wenn etwas im Sharepoint® geschehen ist. Bei einigen meiner Kunden können auch Externe auf dem Sharepoint® arbeiten – mit OneNote® ist das meist nicht möglich. Jeder Sharepoint® hat ein eigenes OneNote®-Notizbuch, so dass dieses Wissen auch hier nützlich ist.

Sharepoints® lohnen sich daher für längere oder komplexere Projekte oder für die elektronische Zusammenarbeit von Abteilungen. Es braucht aber einen guten Administrator und eine Einführung für die Nutzer.

Teams 

Das ist der Youngster für die Youngster. Für die Generation Y oder Z ist Outlook® meist dröge und wenig emotional. Das macht Teams anders. Teams ist eine „App“ bzw. Software in Office 365®. Hier können Gruppen (Teams) gebildet werden. In diesen Gruppen sind dann „Kanäle“ zu unterschiedlichen Themen möglich. Der Clou von Teams sind die verschiedenen Formen von Nachrichten. Der klassische Text kann durch Emojis, Gifs oder Bilder, deren Text individualisiert werden kann, ergänzt werden. Das kennen die Youngster aus den Social-Media-Kanälen und vermissen es in Outlook®.

Darüber hinaus ist auch Teams ein Alleskönner. Hier können Besprechungen geplant werden und Dokumente verwaltet werden. Darüber hinaus lassen sich weitere Anwendungen (aus den Office-Programmen, aber auch aus der großen, weiten App-Welt) verknüpfen und in Teams integrieren.

Teams ist also für die Zusammenarbeit in jungen oder generationenübergreifenden Teams geeignet. Die Bedienung ist wesentlich einfacher als das Arbeiten auf einem Sharepoint®.

Skype® 

Bei etlichen meiner Kunden ersetzt Skype® schon das Telefon. Mit Skype® kann ein Audio- oder Video-Telefonat durchgeführt werden. Der Bildschirm kann geteilt werden, Chats sind ebenfalls möglich.

Wenn mit Teams gearbeitet wird, kann Skype auf das Telefonieren begrenzt werden. Wenn nicht, ist Skype eine gute Möglichkeit für das gemeinsame Arbeiten an Dateien während eines Telefonats.

Und nun? 

Gleichen Sie „meinen“ Leitfaden mit den Möglichkeiten in Ihrer Organisation und Ihren Erfahrungen ab. Wenn Sie sich unsicher sind, experimentieren Sie mit Kolleginnen, bevor Sie in Richtung ChefIn und KollegInnen aktiv werden. Viel Erfolg bei Ihrer neuen Rolle „Navigatorin im Kollaborations-Dschungel“!

Die Not-to-do-Liste (geliehen aus den Känguru-Chroniken)

Das Sekretariat ist ein Dienstleistungs-Arbeitsplatz. Damit ist bereits viel klar bzw. eigentlich unklar: Die Zuständigkeiten sind nicht eindeutig zu regeln. Zu Dienstleistung gehört, dass es viele Kollegen gibt, die mehr oder anderes von Ihnen erwarten oder die einfach Arbeit an Sie „abschieben“. Stellenbeschreibungen regeln meist nur grob die Zuständigkeiten, falls Sie überhaupt eine Stellenbeschreibung oder -profil haben. Eine Teilnehmerin aus einem mittelständischen Unternehmen brachte das in einem Seminar auf den Punkt: Vom Weihnachtsbaum bis zum Toilettenpapier – das ist meine Zuständigkeit.

Diese eigentliche „Nicht“-Definition von Zuständigkeit macht das planvolle Arbeiten schwer und manchmal auch unmöglich. Natürlich geht es im Sekretariat um Service und Dienstleistung für andere – allen voran für Ihren Vorgesetzten. Doch manch gutes Ding will Weile haben und ist eben nicht mal schnell nebenbei erledigt. Daher braucht es auch im Sekretariat einen Platz für die eigene To-do-Liste und Raum für geplantes Arbeiten.

Ein Rezept dafür ist die Not-To-do-Liste. Bitte nicht lachen – das meine ich ernst! Die Not-to-do-Liste ist eine Übersicht der Aufgaben und Zuständigkeiten, die nicht Ihre sind.

So kommen Sie zur Not-To-do-Liste

In den meisten Fällen reicht es, wenn Sie für diese Liste in der Analysephase die Erledigungen für die Kollegen und Kolleginnen sammeln. Für Vorgesetzte ist selten Spielraum für „Mach es am Besten selbst“ oder „das mache ich nicht“. Notieren Sie über mehre Wochen in einer Datei oder auf Papier

  • Was Sie ungern für KollegInnen tun
  • Was Ihnen auf die Nerven geht
  • Wofür eigentlich andere zuständig sind
  • Was die Kollegen eigentlich selbst tun sollten

Ich bin ganz sicher, dass diese Liste bald viele Punkte haben wird. Wichtig ist, dass die Datei / das Papier schnell greifbar ist, so dass Sie sofort nach einer solchen Arbeit diese in der Liste notieren können. Nach einigen Wochen nehmen Sie sich Zeit und bearbeiten die Liste. Streichen Sie, was mehrfach aufgeführt ist. Danach clustern Sie:

  • Wofür sind andere zuständig?
  • Was machen einige Kollegen selbst und andere nicht?
  • Was ist aufwändiger oder komplizierter, wenn Sie es machen?

Im nächsten Schnitt klären Sie mit sich selbst, was Sie in Zukunft erledigen wollen und was Sie nur noch tun, wenn Sie freie Kapazitäten haben.

Für alles, wofür eigentlich andere zuständig sind, brauchen Sie kein OK Ihres Chefs, um dies nicht mehr zu tun. Sie brauchen nur mehr Konsequenz. Starten Sie mit einem ersten Nein und dem Verweis auf die richtige Zuständigkeit. Vielleicht fällt es Ihnen leichter, konsequenter zu sein, wenn Sie gut drauf sind. Vielleicht fällt das erste Nein bei einem Kollegen leichter, der Ihnen sympathisch ist – oder gerade nicht sympathisch ist. Das Wichtige ist anzufangen!

Alles, was aus Ihrer Sicht nicht mehr bei Ihnen landen sollte, aber bisher ohne Absprachen war, braucht eine Entscheidung des Chefs. Diese bereiten Sie vor. Mit Ihrer Analyse zur Not-To-do-Liste haben Sie bereits eine gute Grundlage über das „Wie häufig“ und „Für wen“. Versuchen Sie den Zeitbedarf für diese Aufgaben zu schätzen und auf einen Tag oder eine Woche zu berechnen. Diese Summe kann überraschend sein. Wenn Sie diese Zahl haben, überlegen Sie, was Sie in dieser Zeit für Ihren Vorgesetzten erledigen könnten – das ist der „Köder“ oder das „Leckerli“ für den Vorgesetzten. Vielleicht finden Sie noch Argumente, warum der Prozess effizienter ist, wenn Sie sich nicht mehr darum kümmern. Wenn Ihr Chef Ihren Argumenten folgt, vereinbaren Sie, wie die Mitarbeitenden davon erfahren. Vielleicht bringen Sie den Punkt in das Teammeeting ein. Oder Ihr Vorgesetzter informiert per Mail. Danach brauchen Sie „nur“ wieder Konsequenz, damit die Mitarbeitenden merken, dass Sie diese Aufgabe(n) wirklich nicht mehr machen.

Mit dieser Vorgehensweise kommen Sie zu mehr Freiraum für Ihre eigentlichen Aufgaben und haben mehr Zeit für Chefentlastung. Vielleicht berichten Sie hier über Ihre Erfahrungen. Viel Erfolg!

Arbeiten Sie für ein Alpha-Tier?

Assistenz lebt von Kooperation und dem Miteinander. Informationen müssen geteilt werden, die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen ist wesentlich für die eigene Arbeit. Daher ist in Sekretariaten eher eine Wertehaltung des „Miteinander“ anzutreffen. Trifft diese Haltung auch auf alle Vorgesetzten zu? Wohl eher nein! Einige Vorgesetzte sind auf ihren Platz gekommen, weil sie sich als Alpha-Tier bewährt haben. Diese kämpfen allein, suchen ihren Vorteil zu nutzen und machen Unterschiede. Dabei sind ihnen (oder ihr?) die Unterschiede zu den Mitarbeitenden wichtig. Status und das Zeigen des eigenen Status ist wichtig, um die eigenen Position schnell zu verdeutlichen. Was macht das mit der Assistentin?

In meinem Seminaren oder Coachings stelle ich fest, dass die Spielregeln für Alpha-Tiere nicht bekannt sind. Das Verhalten der Vorgesetzten wird mit den eigenen Werten betrachtet – und damit entstehen Bewertungen auf einer falschen Grundlage. Assistentinnen beschweren sich über das unmögliche Verhalten ihrer Vorgesetzten und wollen diese zum „Guten“ erziehen. Wenn Sie für ein Alpha-Tier arbeiten, werden Sie keinen Erfolg mit dieser Erziehung haben. Hier eine kleine und unvollständige Liste, woran Sie ein Alpha-Tier erkennen könnten:

  • Das Sekretariat ist ein Statussymbol und daher „besetzt“ – auch am späten Nachmittag, wenn die eigentliche Arbeit der Assistentin beendet ist.
  • Telefonate werden verbunden und nicht selbst gewählt.
  • Untergebene müssen schon einmal warten, bis der Chef Zeit hat.
  • Statussymbole werden angeschafft, egal ob sie genutzt werden oder nicht.
  • Die Frage des Reisemittels oder des Hotels ist unter Statusaspekten zu betrachten – und keine Kostenfrage.
  • Besprechungen des Chefs beginnen eher unpünktlich – Warten lassen  ist eine Machtdemonstration.

Kommt Ihnen etwas davon bekannt vor? Wenn ja: Wie haben Sie diese „Macken“ bisher bewertet? Als unhöflich oder arrogant? Wenn Ihr Chef ein Alpha-Tier ist, dann sind das keine Macken, sondern dann ist sein Verhalten eine Demonstration seines Status.

Es wird Ihnen vielleicht nicht leicht fallen, doch beginnen Sie zu akzeptieren, dass Ihr Vorgesetzter nach anderen Spielregeln spielt als Sie selbst. Betrachten Sie sein Verhalten wirklich als „Spiel“. Schauen Sie zu, wie die „Betas“ mit Ihrem Chef oder Ihrer Chefin umgehen. Vergleichen Sie Vorgänger mit dem aktuellen Stelleninhaber. Wie unterschiedlich waren diese als Alpha? Oder auch wie ähnlich? Wie verhält sich der Chef Ihres Chefs? Ist hier das Alpha-Verhalten ähnlich oder unterschiedlich?

Diese Betrachtungen helfen Ihnen, aus dem „Abwerten“ herauszukommen. Wichtig ist, dass Sie Ihr Umfeld nach Ihren Spielregeln und damit Bedürfnissen gestalten können. Nur weil Ihr Vorgesetzter ein Alpha-Tier ist, müssen Sie keines sein.

Nächste Woche lesen Sie hier, was die Spielregeln für Alpha-Tiere sind – damit Sie sich entspannt zurück lehnen können und das Spiel verfolgen können.

Sekretärin für wen? Eine gute Frage!

Sekretärinnen oder Assistentinnen stellen sich diese Frage vielleicht nicht so oft – ich in den Coachings und Seminaren schon. Wer nicht gerade auf Vorstands- oder Geschäftsleitungsebene arbeitet, ist oft „Dienerin vieler Herren“. Auf der einen Seite gibt es einen Vorgesetzten, der Support erwartet. Auf der anderen Seite werden oft auch Dienstleistungen für die Mitarbeiter erbracht. Und last but not least landet einige Sachbearbeitungstätigkeit in den Sekretariaten. Das sind dann viele Aufgaben – und jeder Auftraggeber sieht nur sich selbst.

Der Vorlauf der Zuarbeit für Chef und Kollegen und der Vorlauf der Sachbearbeitungsaufgaben passen nicht zusammen. Die Zuarbeit kommt meist mit dem Charakter „sofort“, die Sachbearbeitung hat zwar einen Termin, aber noch Zeit. Und da Zeit nicht auf den Bäumen wächst, wird die Sachbearbeitung geschoben – bis auch diese Aufgaben dringend sind.

In dieser Überischt fehlen noch Aufgaben wie z. B. eigene Projekte oder eigene Verantwortungsbereiche (z. B. für den Empfang). Diese werden wie die Sachbearbeitungsaufgaben „geschoben“.

Wie kann eine Assistentin damit umgehen?

  1. Als erstes ist die eigene Klarheit wichtig: Für wen oder was bin ich zuständig? Was mache ich bei Bedarf oder wenn Zeit ist? Und was mache ich auf alle Fälle?
  2. Diese eigene Sichtweise sollte mit den „Auftraggebern“ abgestimmt werden und in Absprachen oder Vereinbarungen münden.
  3. Dann ist die Frage der grundlegenden Gewichtung dran: Ist mein Chef immer „Nr. 1“  – und die Kollegen bekommen die Zeit, die noch übrig bleibt?Es fehlen noch die Sachbearbeitung und die eigenen Aufgaben: Wann sind Zeitfenster für Sachbearbeitung und eigene Aufgaben – und wie können diese auch eingehalten werden?
  4. Ein weiterer Schritt ist die Transparenz: Woran können  „Kunden“ erkennen, was bereits an Aufgaben bei Ihnen gelandet ist? Und wie viel Kapazität ist noch für neue Anforderungen da? Ein J0ur fixe bzw. ein Teammeeting ist ein guter Platz für diese regelmäßige Information. Ein entsprechendes Hilfsmittel fürs Aufgabenmanagement ist in den Adhoc-Situationen hilfreich.
  5. Und zu guter Letzt ist die Fähigkeit, Grenzen zu setzen gefragt. Wenn die Gewichtung eingehalten ist, die Zeitreserven aufgebraucht oder verplant sind – dann sollte es eine Vereinbarung geben, was die Kollegen selbst machen, wer aus dem Umfeld Aufgaben übernehmen kann oder auch was (ohne Konsequenzen) liegen bleiben kann.

So ist die Frage „Sekretärin – für wen?“ klarer und es gelingt das „Diener-vieler-Herren-Sein“ zwar nicht gut, aber besser. Viel Erfolg!